Herr Quisana ist begeisterter Leser von abenteuerlichen Rittergeschichten. Hunderte Bücher über ruhmreiche Ritter, die im Schwertkampf gegen feuerspeiende Drachen und bösartige Zauberer antreten, hat er bereits verschlungen. In all der Begeisterung für seine Lektüre, stürzt er sich selbst Hals über Kopf hinein in die fantastische Welt seiner Bücher und glaubt fortan ein fahrender Ritter namens Don Quijote zu sein. Kurzerhand ernennt er den Hausmeister Sancho Pansa zu seinem Schildknappen und macht sich mit ihm und seinem klapprigen Ross Rosinante auf zu ungeheuren Abenteuern. Standesgemäß ersinnt er sich in der Ferne eine Herzensdame, die er mit dem klangvollen Namen Dulcinea von Toboso versieht. Ihre Gunst will er durch seine vermeintlichen Heldentaten erlangen. Er kämpft wagemutig gegen Riesen, die in Wahrheit nur Windmühlen sind, stellt sich dem Kampf mit zwei der größten Kriegsfürsten, die sich als friedlich grasende Schafe entpuppen. Don Quijotes Nichte und ihr Freund Niklas versuchen mit allerhand Mitteln, den Onkel von seinem Wahn zu befreien. Doch lässt dieser sich nicht beirren von den allzu vernünftigen Menschen um ihn herum. Erneut zieht er aus, es den Helden aus seinen Lieblingsromanen gleichzutun.